„Tunesien, Ägypten und wir: Angst vor der Demokratie?“

Forum mit Nahost-Experten am 21.Februar

 

 

 

Kaum einer war vorbereitet, als in vielen arabischen Ländern hunderttausende vor allem junger Menschen auf die Straße gingen. In Ägypten und Tunesien zeigten die Proteste schon Wirkung: die Diktatoren Mubarak und Ben Ali mussten die Macht abgeben. Doch was kommt danach: ein demokratischer Frühling, eine Machtübernahme durch das Militär oder werden vor allem radikale Islamisten von den Veränderungen profitieren?

 

Aus aktuellem Anlass wird sich das nächste Dellbrücker Forum mit den dramatischen Entwicklungen in der arabischen Welt beschäftigen. Dabei soll es über die Tagesereignisse hinaus um die Frage gehen, wie sich der Ruf nach Erneuerung und Demokratisierung glaubwürdig mit dem Bemühen um Stabilität und Frieden in der Region verbinden lässt. Welche Lehren lassen sich aus dem Wahlsieg der Hamas im Gaza ziehen? Wie kann der Westen Vertrauen zurück gewinnen, dass er bei vielen Menschen durch die kritiklose Unterstützung autoritärer Regime verloren hat?

 

Unter dem Titel „Tunesien, Ägypten und wir: Angst vor der Demokratie?“ streiten am Montag, 21.2. um 20 Uhr in der Christuskirche Köln-Dellbrück:

 

 - Rolf Mützenich, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

 - Jochen Hippler, Professor an der Universität Duisburg und Nahostexperte

 - Dalia El Gowhary, deutsch-ägyptische Journalistin

 - Tobias Kaufmann, CVD und Außenpolitik-Experte beim Kölner Stadt-Anzeiger.

 

Ab 19.30 Uhr wird es ein musikalisches Vorprogramm geben.